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«Das Haus»

Die erste Folge unserer kleinen Reihe über Lebensräume widmen wir dem Ort, der dem Menschen Wohnung, Schutz und Wärme bietet.
Ein Haus wird einerseits geplant und gebaut und andererseits bewohnt. Überkommene Wohnideale werden abgeschafft, neue Wohnmodelle stossen mitunter auf Unverständnis und Ablehnung. Es liegt nahe, dass die technisch-darstellerischen Mittel der Architektur – Grundriss, Ansicht, Isometrie und Perspektive – auch der Plakatgestaltung dienen. Eine rein typografische Variante gelingt diesbezüglich Armin Hofmann mit seinem Plakat „Das Holz als Baustoff“: Die Buchstaben werden solchermassen aus Balken gebaut, dass der gesamte Text den Eindruck eines Fachwerks vermittelt. Sachlichkeit, Rationalität und Funktionalismus der Werkbundbewegung und des Neuen Bauens schlagen sich auch in dem Plakat nieder, welches die Schweizerische Ziegelindustrie bewirbt: Der Backstein repräsentiert gewissermassen eine Geisteshaltung und ein ästhetisches Bekenntnis. Effizienz und Einprägsamkeit der Werbung liegen in der Verkürzung eines Gedankens: So wie der Firmenname durch Beschränkung auf die ersten vier Buchstaben des Wortes „Zentralheizung“ zustande gekommen ist, so steht ein einzelner Heizkörper für das ganze Heizsystem und wird zum Gebäude, indem er durch ein aufgesetztes Dach seinen Abschluss findet – das Dach ist es, das uns behaust.

Willi Baumeister

Fotograf
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Aushangdatum
1927

Wie wohnen? Die Wohnung – Werkbund Ausstellung Stuttgart

Ernst Keller

Aushangdatum
1926

Das neue Heim – Ausstellung Kunstgewerbemuseum Zürich

Goal AG

Aushangdatum
1994

Anarchie Förderungs-Projekt Karthago Nein

Alex Walter Diggelmann

Aushangdatum
1949

Baue gut – Baue mit Backstein

Max Bill

Aushangdatum
1931

Wohnausstellung Neubühl

Hans Aeschbach

Aushangdatum
1938

Das Haus aus unserem Holz – Kunstgewerbemuseum Zürich

Walter Binder

Aushangdatum
1948

Siedlungsbau in der Schweiz 1938-47 – Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Zürich

Richard Paul Lohse

Aushangdatum
1943

Unsere Wohnung – Wanderausstellung des SWB im Kunstgewerbemuseum Zürich

Armin Hofmann

Aushangdatum
1948

Siedlungsbau in der Schweiz 1938-47 – Ausstellung im Gewerbemuseum Basel

Armin Hofmann

Aushangdatum
1952

Das Holz als Baustoff – Gewerbemuseum Basel

anonym

Aushangdatum
1933

Kunstgewerbe Museum Zürich – Ausstellung – Holzhauswettbewerb

Ernst Keller

Aushangdatum
1927

Holzbauten aus Schweden – Wettbewerb Versuchshäuser Zürich – Gewerbemuseum Winterthur

Joe Mathis

Aushangdatum
1930

An der Rhein-Str. sind 2Familienhäuser zu verkaufen

Ursula Huber-Bavier

Aushangdatum
1950

Holzbau – Ausstellung – Prämierung der Lignum – Kunstgewerbemuseum Zürich

Helene Wallrath-Haasbauer

Aushangdatum
1920

Möbel für Wohnung und Büro – Seligmann – Basel

Erik Nitsche

Aushangdatum
1947

The American Home – Put your decorating on the right footing

Klaus G. Richter

Aushangdatum
1913

Iris-Dachpappe

Hans Hartmann

Aushangdatum
1950

Linoleum – Praktisch und schön

anonym

Aushangdatum
1920

Otl Aicher

Aushangdatum
1950

Wie wohnen?

Otto Baumberger

Aushangdatum
1911

Gygax & Limberger – Möbelfabrik – Zürich

Werner Blaser

Aushangdatum
1979

Hofhaus in China - Kunstgewerbemuseum Zürich

Josef Müller-Brockmann

Aushangdatum
1948

Deine Wohnung – Dein Nachbar – Deine Heimat – Ausstellung im Helmhaus

Willy Jordan

Aushangdatum
1935

Chalets – Alex Winckler Fils Fribourg

Komunikat

Aushangdatum
2011

Mehr bezahlbare Wohnungen für Zürich – Ja

Kristijan Ristic

Aushangdatum
2012

Winterhilfe

Feinheit GmbH

Aushangdatum
2012

Miet-Explosion stoppen! 2 x Ja für mehr Mieterschutz

MüLü

Aushangdatum
1929

Kohlen – Max Baer – Neustadt 36

Pierre Kramer

Aushangdatum
1934

Zent A.G Bern

Hubert Saget

Aushangdatum
1932

Denkt rechtzeitig an gute Kohlen! Kohlen-Union Geldner A.G.

Plakatsammlung Museum für Gestaltung Zürich

Die Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich, gehört weltweit zu den umfangreichsten und bedeutendsten Archiven dieser Art. Rund 350'000 Objekte, davon etwa 120'000 inventarisiert, dokumentieren die schweizerische und internationale Geschichte des Plakats von ihren Anfängen Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Die Sammlung umfasst politische, kulturelle und kommerzielle Plakate. Ihre Vielfalt in historischer, thematischer und geografischer Hinsicht ermöglicht sowohl eine Tour d’Horizon der Plakatkunst als auch den Blick in ein visuelles Archiv der Alltagswelt. Ein Teil der Sammelobjekte ist bereits über einen Online-Katalog recherchierbar: www.emuseum.ch Dieser wird kontinuierlich erweitert.

 
Rechte

Die Bilder dieser Online-Ausstellung sind Teil des digitalen Katalogs der Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich und dienen ausschliesslich der Illustration. Jede Verwendung zugunsten Dritter – Veröffentlichung der Bilder oder sonstige kommerzielle Nutzung – ist ohne Erlaubnis der Rechteinhaber nicht zulässig. Informationen zur Bestellung von Bildvorlagen: sammlungen@museum-gestaltung.ch