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«Kunstplakate für die Olympiade in München 1972»

In den 1970er-Jahren entscheiden sich einige internationale Institutionen, jährliche Veranstaltungen mit einem Kunstplakat anzukündigen oder Plakateditionen dazu herauszugeben. Die Idee dafür geht von der New Yorker Kulturzeitschrift «Paris Revue» aus. So entsteht ab 1969 die "Edition Olympia" mit 29 Kunstplakaten. Herausgeber sind das Organisationskomitee der Olympiade in München und der F. Bruckmann Verlag. Für die ersten Plakate werden Hans Hartung, Fritz Winter, Marino Marini, Serge Poliakoff, Charles Lapicque, Jan Lenica und Oskar Kokoschka um ein künstlerisches Werk angefragt.

Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1972 ist beschwingt, bald schon ist das Motto von den «heiteren Spielen» geprägt. Das deutsche Sommermärchen endet abrupt in einem grausamen Blutbad, der Ausgang des Geiseldramas ist bekannt. Klaus Staeck und Friedel Deventer gestalten unter Aufnahme desselben CI wie die Kunstedition im Eigenauftrag Protestplakate, die den Anschlag thematisieren.

anonym

Aushangdatum
1972

Bildquelle: Jacob Lawrence

anonym

Aushangdatum
1970

Bildquelle: Pierre Soulages

anonym

Aushangdatum
1971

Bildquelle: David Hockney

anonym

Aushangdatum
1972

Bildquelle: Hans Hartung

anonym

Aushangdatum
1972

Bildquelle: Valerio Adami

anonym

Aushangdatum
1969

Bildquelle: Oskar Kokoschka

anonym

Aushangdatum
1972

Bildquelle: Peter Phillips

Klaus Staeck

Aushangdatum
1972

anonym

Aushangdatum
1970

Bildquelle: Allen Jones

anonym

Aushangdatum
1971

Bildquelle: Ronald Brooks Kitaj

anonym

Aushangdatum
1969

Bildquelle: Serge Poliakoff

anonym

Aushangdatum
1969

Bildquelle: Jan Lenica

anonym

Aushangdatum
1972

Bildquelle: Paul Wunderlich

Friedel Deventer

Aushangdatum
1972

Shusaku Arakawa

Aushangdatum
1970

Bildquelle: Eadweard Muybridge

anonym

Aushangdatum
1970

Bildquelle: Piero Dorazio

anonym

Aushangdatum
1971

Bildquelle: Josef Albers

anonym

Aushangdatum
1971

Bildquelle: Max Bill

anonym

Aushangdatum
1970

Bildquelle: Victor Vasarely

anonym

Aushangdatum
1970

Bildquelle: Horst Antes

anonym

Aushangdatum
1969

Bildquelle: Fritz Winter

anonym

Aushangdatum
1971

Bildquelle: Tom Wesselmann

anonym

Aushangdatum
1970

Bildquelle: Charles Lapicque

anonym

Aushangdatum
1972

Bildquelle: Richard Smith

anonym

Aushangdatum
1972

Bildquelle: Alan Davie

anonym

Aushangdatum
1971

Bildquelle: Otmar Alt

anonym

Aushangdatum
1971

Bildquelle: Friedensreich Hundertwasser

anonym

Aushangdatum
1971

Bildquelle: Allan D´Arcangelo

anonym

Aushangdatum
1969

Bildquelle: Marino Marini

anonym

Aushangdatum
1970

Bildquelle: Eduardo Chillida

Plakatsammlung Museum für Gestaltung Zürich

Die Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich, gehört weltweit zu den umfangreichsten und bedeutendsten Archiven dieser Art. Rund 350'000 Objekte, davon etwa 120'000 inventarisiert, dokumentieren die schweizerische und internationale Geschichte des Plakats von ihren Anfängen Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Die Sammlung umfasst politische, kulturelle und kommerzielle Plakate. Ihre Vielfalt in historischer, thematischer und geografischer Hinsicht ermöglicht sowohl eine Tour d’Horizon der Plakatkunst als auch den Blick in ein visuelles Archiv der Alltagswelt. Ein Teil der Sammelobjekte ist bereits über einen Online-Katalog recherchierbar: www.emuseum.ch Dieser wird kontinuierlich erweitert.

 
Rechte

Die Bilder dieser Online-Ausstellung sind Teil des digitalen Katalogs der Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich und dienen ausschliesslich der Illustration. Jede Verwendung zugunsten Dritter – Veröffentlichung der Bilder oder sonstige kommerzielle Nutzung – ist ohne Erlaubnis der Rechteinhaber nicht zulässig. Informationen zur Bestellung von Bildvorlagen: sammlungen@museum-gestaltung.ch