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Neue virtuelle Ausstellung in der APG|SGA ePoster Gallery: Tanzplakate im Rampenlicht

7. Juli 2022

Die APG|SGA ePoster Gallery lässt dreimal im Jahr den Charme historischer Plakate aufleben und erzählt Hintergrundgeschichten aus dem vergangenen Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die neu veröffentlichte Ausstellung lädt zum «Tanzvergnügen» ein und rückt die plakative Darstellung von Tanzbewegungen ins Rampenlicht. Dazu wurden dreissig Schweizer Kulturplakate von 1922 bis 2016 aus der Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich ausgewählt.

Tanz kann wundervoll fliessend, präzise, feurig oder elegant sein. Wie lassen sich die verschiedenen Bewegungen für Kulturplakate darstellen? Dieser Frage stellten sich Plakatkünstlerinnen und Plakatkünstler über Jahrzehnte mit immer neuen kreativen Ansätzen. Die herausragendsten Umsetzungen wirken bis heute erstaunlich zeitlos. Nehmen wir zum Bespiel einen echten Klassiker: «Zürcher Presseball» von Ernst Keller. Die Illustration des tanzenden Paares ist augenfällig minimalistisch und aktuell. Angenommen dieses Plakat würde heute nachgedruckt und wieder ausgehängt – auf den ersten Blick wäre wohl kaum zu erraten, dass das Sujet ins Jahr 1932 zurückdatiert.

Weitere Gelegenheiten, um künstlerische Epochen zuzuordnen, bietet die APG|SGA ePoster Gallery mit insgesamt dreissig Tanzplakaten aus den Jahren 1922 bis 2016. Die Auswahl traf die Dokumentarin des Museum für Gestaltung in Zürich, Nico Lazúla Baur. Im Interview liefert sie ihre spezialisierte Sicht auf das Grafikdesign. Hier gehts zur Gallery und zum Interview.

 

Tour d’Horizon der Plakatkunst

Die Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich gehört weltweit zu den bedeutendsten Archiven dieser Art. Rund 350'000 Objekte, davon etwa 150'000 inventarisiert, dokumentieren die schweizerische und internationale Geschichte des Plakats von ihren Anfängen bis zur Aktualität. Aus diesem Fundus entstehen in lockerer Reihe virtuelle Ausstellungen für die APG|SGA ePoster Gallery, welche seit vielen Jahren finanzielle und kulturelle Unterstützung für das Museum für Gestaltung Zürich leistet. Die Vielfalt in historischer, thematischer und geografischer Hinsicht ermöglicht eine umfassende Tour d’Horizon der Plakatkunst.